Über die HTL Bregenz zur Lehrstelle als Kunststofftechniker. Diesen Weg schlug der in Lustenau lebende James Mutunga ein. Für den 21-Jährigen, der im dritten Ausbildungsjahr ist, war dies die absolut richtige Entscheidung.

Warum hast du dich für eine Lehre und die Ausbildung zum Kunststofftechniker entschieden?
James Mutunga: Meine Eltern sind ebenfalls in der Kunststofftechnik tätig. Deshalb hatte ich schon sehr früh einen Bezug dazu. Mich fasziniert, was man mit Kunststoff alles machen kann. Die Palette reicht vom einfachen Spielzeug bis hin zum Hightech-Bereich. Ich habe vorher die HTL Bregenz besucht, aber bald gemerkt, dass dies nicht das Richtige für mich ist. Die Lehre passt einfach besser für mich.

Was machst du bei der Zumtobel Group als Lehrling genau? Welches Gebiet der Kunststofftechnik interessiert dich besonders?
James Mutunga: Es werden kleine und große Teile hergestellt wie Abdeckungen, Kabelkanäle, Halterungen und Leuchtteile. Die kleinsten Teile messen oftmals nur wenige Zentimeter – da braucht es höchste Präzision. Meine Arbeit ist sehr vielseitig und das ist genau, was mir so gefällt. Ich bin aber auch im Werkzeugbau tätig und in der Instandhaltung. Ein sehr großer Aspekt ist auch die Umwelt. Es ist faszinierend, wie Kunststoff immer wieder in den Recycling-Prozess neu eingebunden wird.

Wie bist du zur Zumtobel Group gekommen und welche Benefits gibt es dort?
James Mutunga: Über Freunde und Social-Media-Kanäle. Ich bin froh, dass ich hier bin. Das Betriebsklima ist sehr familiär. Auch die Kollegen nehmen sich viel Zeit für uns Auszubildende. Vor allem wenn sie merken, dass man was lernen will. Durch Engagement ist alles möglich. Neben Fachkenntnisvermittlung spielt auch die Persönlichkeitsbildung eine große Rolle. Hier lernen wir viel über uns selbst, unsere Stärken und einen respektvollen Umgang miteinander. Es gibt viele Möglichkeiten, innerhalb des internationalen Unternehmens Karriere zu machen.

Welche Eigenschaften braucht es, um einen solchen Beruf zu erlernen?
James Mutunga: Es braucht Auffassungsgabe und Lernbereitschaft, technisches Verständnis, Offenheit und Kommunikationsfähigkeit. Das liegt mir sehr.

Du bist nun im dritten Lehrjahr. Weißt du schon, wie dein Karriereweg nach der Lehre weitergehen soll? Hast du schon Pläne?
James Mutunga: Ich möchte nach der Lehre den Meisterkurs an der FHV besuchen und eventuell das duale Studium an der FH Leoben absolvieren. Wie gesagt: die Karrieremöglichkeiten sind vielfältig und das Unternehmen unterstützt einen voll und ganz, um vorwärts zu kommen.

Was machst du in deiner Freizeit gerne? Unternehmt ihr Lehrlinge auch mal in der Freizeit etwas?
James Mutunga: Ich spiele Fußball bei den Austria Lustenau Juniors. Und da ich ursprünglich aus Kenia stamme, besuche ich mit meinen Eltern ca. alle zwei Jahre unsere Verwandtschaft dort. Privat bin ich gerne mit meinen Kollegen zusammen – leider ist das derzeit ja wegen Corona nicht möglich.

Schnuppertermine ab 3. Februar. Hier geht’s zur Anmeldung.

Das Interview wurde von Marion Hofer geführt.