Willkommen in Schweden hieß es für unseren Elektrotechnik Lehrling im 2. Lj Elias Kohler im Rahmen eines Jugendaustauschprojekts.

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Drei Wochen wurde er eingeladen, Land und Leute kennenzulernen und mit Richard, dem schwedischen Austauschschüler der zuvor schon Vorarlberg besuchte, in seinem Betrieb mitzuarbeiten.

Elias, was hat dich besonders beeindruckt bei deinem Aufenthalt?
Die Gastfreundschaft der Familie war sehr herzlich und ich habe mich dadurch sehr wohl gefühlt. Sie unternahmen Ausflüge mit mir, kauften Dinge, die ich gerne esse und waren einfach rundum für mich da. Auch im Betrieb hießen sie mich herzlich willkommen Sie empfingen mich sehr freundlich, ich durfte bei einer Betriebsfeier dabei sein und die Arbeiter gaben sich Mühe mir auf Englisch die Arbeit zu erklären. Ich hatte den Eindruck sie stellten sich auf mich ein, wir hatten viel Spaß miteinander.

Was für Erfahrungen nimmst du aus dieser Reise mit?
Beruflich habe ich einiges gelernt. Da es ein Elektroinstallationsunternehmen speziell für Haustechnik ist konnte ich Arbeiten verrichten, mit denen wir hier nicht so konfrontiert sind. Mein Englisch hat sich natürlich auch verbessert, ich bin da selbstsicherer geworden.

Beeindruckend war für mich auch das Verhalten und die Abläufe in der Familie. Ich hatte den Eindruck, dass die Rollen von Frau und Mann sich im Verhältnis viel ähnlicher sind als bei uns. Es kam mir vor, dass die Aufgaben unabhängig von der Person aufgeteilt sind und nicht so das typische Mann/ Frau Klischee vorherrscht. Ja, das war spürbar anders.

Würdest du wieder an so einem Schüleraustausch teilnehmen?
Ja, auf jeden Fall. Ich konnte feststellen, dass das Schulsystem in Schweden sich von unserem sehr unterscheidet, habe positive Erfahrungen beim Zusammenleben mit fremden Personen, habe gelebte Gastfreundschaft erfahren, eine neue Kultur kennengelernt, das Land gesehen, neue Freunde gewonnen. Ich kann das nur allen weiterempfehlen, solche Chancen zu nützen. Und ich bin froh, dass Zumtobel mir diese Möglichkeit eröffnet hat.

Das Gespräch mit Elias Kohler führte Christine Reumiller. (Fotos: Elias Kohler)